27. Mai 2018

  • AKTUELLES

    Linz beraubt sich seines natürlichen Luftfilters

    Seit Jahren werden leichtfertig reihenweise Bäume umgeschnitten

    Diese Woche, am 25. April, ist der Internationale Tag des Baumes. Für die Bevölkerung von Linz ist das kein Feiertag, denn in der Landeshauptstadt werden seit Jahren reihenweise leichtfertig Bäume gefällt. Tausende grüne Riesen sind den Motorsägen schon zum Opfer gefallen. Die Begründung lautet meistens Baumkrankheit oder Sicherheitsrisiko und sei oft fadenscheinig, kritisiert seit vier Jahren die überparteiliche Baumrettungsinitive Linz. Während mittlerweile viele oberösterreichische Regionen mit ihrem Baumbestand um Gäste werben (zum Beispiel das Almtal mit „Waldness“ Waldbaden in Bad Hall und im Mühlviertel), beraubt sich Linz seines natürlichen Luftfilters. Das ist gerade in Zeiten, wo wieder verstärkt über die Linzer Luftgüte diskutiert wird, problematisch. „Um einen 80 Jahre alten Baum zu ersetzen, müsste man 4.500 kleine Bäume pflanzen,“ weiß Dr. Welf Ortbauer als Mitbegründer der Baumrettungsinitiative Linz. Tatsächlich sind die Leistungen der Bäume zur Luftreinhaltung unbezahlbar. Sie produzieren nicht nur Sauerstoff, sondern verarbeiten Schadstoffe wie Feinstaub und Stickoxide, die beim so genannten Dieselskandal eine wesentliche Rolle spielen. Eine 20 Meter hohe Fichte gibt pro Tag rund 20.000 Liter Sauerstoff ab, was dem durchschnittlichen Tagesbedarf von 35 Menschen entspricht. Eine 100 Jahre alte Buche verarbeitet mit ihren etwa 600.000 Blättern an einem Tag unter anderem 9.400 Liter Kohlendioxid. In Linz stehen gerade diese alten Bäume auf der Abschussliste. So klopft der Magistrat gerade ohne große Notwendigkeit Bach- und Flußlandschaften, etwa beim Dießenleitenbach in Urfahr, auf Rodungsmöglichkeiten ab.

  • KOMMENTAR

    Der Staat steht Schmiere

  • AKTUELLES

    50 Pflanzen für einen besseren Sex

    Was Sie schon immer über Aphrodisiaka aus der Natur wissen wollten, hat „Hallo“-Kolumnistin Ursula Asamer in dem soeben erschienenen Buch „50 Shades of Green“ zusammengefasst. Die Kräuterpädagogin und Naturvermittlerin stellt darin auf amüsanten und lehrreiche Weise 50 heimische Pflanzen für Lust und Liebe vor. Man braucht also für eine gesteigerte Libido und besseren Sex nicht in die Apotheke zu gehen, sondern in die Wälder und Wiesen vor der Haustür.

  • AKTUELLES

    Marie (8) mit Therapiehunden: Ihr Wunsch ging in Erfüllung!

  • AKTUELLES

    Italiener zeichneten Ennser Malerin aus

    Ligurien, eine der kleinsten Regionen Italiens, ehrte die Malerin Brigitte Rauecker aus Enns mit einer großen internationalen Auszeichnung.

  • AKTUELLES

    Drei Viertel aller Insekten sind weg

    Still und leise spielt sich auf unseren Wiesen und Feldern eine dramatische Entwicklung ab: In den letzten drei Jahrzehnten sind drei Viertel aller Insekten und 40 Prozent der wichtigsten Feldvögel verschwunden. Mehr als die Hälfte der in Österreich (noch) lebenden Insektenarten sind akut gefährdet.

  • AKTUELLES

    Maibaum-Landkarte gibt die Spielregeln vor

    Damit sich Diebe und Bestohlene nicht in die Haare kriegen:

    Jetzt sprießen wieder die Maibäume. Das freut nicht nur die Maibaumkraxler (Bild), sondern auch die Maibaumdiebe. Dabei geraten sich Langfinger und Bestohlene oft in die Haare. Eine Maibaum-Landkarte erklärt die Spielregeln.

  • AKTUELLES

    Der weite Weg im Artsalon

    Der 51-jährige Maler Anton Kitzmüller aus St. Florian stellt bis 20. Mai in seiner Heimatgemeinde aus.