25. November 2017

JUGEND/ BILDUNG

Rasante Verbreitung der Smartphones unterstützt diesen Trend

Bildschirmspiele dominieren die Freizeit der Jugendlichen

Vor dem Beginn von zwei schulfreien Monaten sollten sich Jugendliche und Eltern Gedanken über Zeitvertreib abseits von Computer, Tablet, iPad, Handy oder Smartphone machen. In der Freizeitgestaltung des Nachwuchses sollte mehr Auszeit vom Bildschirm mitbedacht werden (Lesen Sie dazu auf dieser Seite auch die Kolumne „Tipps damit es dir gut geht”).
Der Vergleich von  Studien der Education Group aus den Jahren 2008, 2011 und 2013 über die Mediennutzung der oberösterrreichischen Jugendlichen zeigt, wie sehr Bildschirme die Freizeit der Jugendlichen bestimmen. Die Zahl der 11- bis 18-Jährigen, die sich täglich oder fast täglich mit Spielen am Computer oder auf tragbaren Kommunikationsmitteln unterhalten, hat sich seit 2008 auf 40 Prozent verdoppelt. Besonders gerne wird am Smartphone gespielt. Solche Geräte besaßen 2008 vier Prozent der Jugendlichen in Oberösterreich, 2013 waren es schon 60 Prozent.  Das Smartphone bildet mittlerweile auch das Hauptportal ins Internet. 63 Prozent der Jugend nutzen es zum Surfen im Netz.
Die Eltern zeigen, laut Studie, zwar großes Interesse, was das Medienverhalten ihrer Kinder betrifft, doch fühlt sich die Mehrheit in technischen Angelegenheiten überfordert, und sie schätzen die Umtriebe ihrer Sprößlinge im Internet großteils falsch ein.
Um die Aufklärung über Gefahren im Internet voranzutreiben und aufgrund der starken Nachfrage, wird heuer die OÖ-Tour „Total vernetzt” der Kinder- und Jugendanwaltschaft verlängert.
Zum Thema Mediennutzung finden Sie auf dieser Seite auch den Gastkommentar einer 17-jährigen „Hallo”-Leserin.  Über Leser-Meinungen dazu aus allen Altersgruppen freuen wir unser unter redaktion@hallo-zeitung.at