23. Juni 2017

AKTUELLES

Pkw-Dichte: Linz bildet die Ausnahme

Autoindustrie, KFZ-Händler und Reparaturwerkstätten freut es: Der Motorisierungsgrad in Oberösterreich steigt noch immer. Die Zahl der Autos nimmt deutlich stärker zu als die Zahl der Einwohner.  Einzige Ausnahme: die Stadt Linz.
Im Jahr 2010 entfielen in unserem Bundesland auf 1.000 Einwohner 584 Autos, im Vorjahr waren es bereits 625. Lediglich in den Städten Linz, Wels und Steyr liegt die Pkw-Dichte noch unter 600 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner, meldet der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) anhand von Daten der Statistik Austria.
Nur in der Landeshauptstadt ist seit 2010 die Zahl der Autos pro 1.000 Bewohner gesunken, und zwar von 507 auf 502. Alle anderen Bezirke verzeichneten Steigerungen. Am größten war sie mit plus 53 in den zwei klassischen Pendlerbezirken Schärding (von 587 auf 640 Autos) und Rohrbach (596 auf 649).
Die meisten Autos im Verhältnis zur Einwohnerzahl sind im Bezirk  Eferding registriert. Dort entfallen 664 Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner, das sind um 162 mehr als in Linz. Die gleiche PKW-Dichte weisen mit 632 Fahrzeugen die Bezirke Kirchdorf (2010: 581), Freistadt (587) und Perg (591) auf.
Und so sieht der Motorisierungsgrad in den weiteren Bezirken aus: Steyr 559 (520), Wels 583 (550), Linz-Land 621 (591), Gmunden 628 (584), Urfahr-Umgebung 630 (596), Vöcklabruck 631 (590), Braunau 642 (593), Steyr-Land 646 (603), Grieskirchen 653 (609), Wels-Land 654 (609), Ried 655 (607).