23. Oktober 2017

FREIZEIT

Im freien Fall 20 Mal um die Welt


Von rechs: Obmann Walter Gupfinger, Chefpilot Gerald Krausz und Obmann-Stellvertreter Johann Kaindlstorfer vor der clubeigenen Cessna, einem der stärksten und sichersten Absetzflugzeuge in Österreich.

Der Union Fallschirmspringerclub Linz, seit einigen Jahren am Flughafen Wels stationiert, gehört mit seinen 250 Mitgliedern zu den drei größten Klubs dieser Sportart in Österreich. Und er ist einer der leistungsstärksten, der alljährlich Landes- und Staatsmeistertitel sammelt wie andere Schwammerl.
„Das Interesse an unserem Sport ist ungebrochen,“ freut sich Walter Gupfinger. Der 67-Jährige begann 1974 mit dem Fallschirmspringen und ist seit 40 Jahren der Obmann des erfolgreichen Vereins. Die Anziehungskraft des Fallschirmspringens liegt auch darin, dass es sehr viele und immer wieder neue Disziplinen gibt.
Die jüngste Errungenschaft ist der „track dive“. Bei dieser Variante geht es darum, dass die Fallschirmspringer ohne technische Hilfsmittel eine möglichst große Horizontalstrecke zurücklegen. Es geht darum, die Fallgeschwindigkeit zugunsten der Horizontalgeschwindigkeit zu senken.
Normalerweise rast man aus 4.000 m Höhe mit etwa 200 km/h auf die Erde zu.  Die Linzer Union-Sportler kommen jährlich auf über 6.000 Absprünge. Dabei hilft ihnen eine Cessna Caravan Supercargomaster, die 18 Springern Platz bietet und kürzlich ein neues 867 PS starkes Triebwerk erhielt. Die Maschine bringt die Sportler in 11 bis 15 Minuten auf 4.000 m Höhe.
Haben Sie Lust auf freien Fall bekommen? „Hallo“ verlost einen Union-Tandem-Sprung.

Schreiben Sie bis 15. Oktober eine E-Mail an  , Kennwort: Tandem-Sprung.