25. Juni 2018

AKTUELLES

Moschee-Anrainer in Linz befürchten wieder Bautrickserei

Sieht so eine Sanierung aus?


Das alte Gebetshaus der Muslimewurde 2010 im Zuge einer „Sanierung“ völlig abgerissen und durch eine moderne Moschee mit Glaskuppelersetzt, die im Juni 2014 eröffnet wurde . Wegen Nichteinhaltung der Bebauungsgrenzen wurde der Bebauungsplan später geändert.

Wird diesmal wieder getrickst? Das fragen sich nicht nur die Anrainer der Moschee des Vereins der Bosniaken NUR im Linzer Stadtteil Neue Welt, seit bekannt ist, dass der Verein an der Kremplstraße das Nachbargebäude seiner Moschee von den Zeugen Jehovas gekauft und große Umbaupläne im Sinn hat.
Der Verein beruhigt zwar, indem er sagt, es würde die Bauordnung strikt eingehalten und es handle sich nur um eine Sanierung des gekauften Objekts, doch von Sanierung und Umbau war schon einmal die Rede, nämlich als die alte Moschee schließlich völlig neu gebaut und die Grundgrenze bis auf den letzten Zentimeter ausgenützt worden ist. „Bei diesem Bau gab es grobe Ungereimtheiten, der Bebauungsplan musste im Nachhinein geändert werden,“ befürchtet Neos-Gemeinderat Lorenz Potocnik beim neuen Projekt wieder Bausünden.
Bei der Bauverhandlung in der Vorwoche wendeten Anrainer vor allem ein, dass drei statt der erlaubten zwei Geschosse und nur 4 statt der vorgeschriebenen 42 PKW-Abstellplätze errichtet würden.