27. Mai 2018

AKTUELLES

Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 235 Stück

Oberösterreicher lassen sich 12 Millionen Ostereier schmecken


Eier einsammeln für das Osterfest. Herr und Frau Oberösterreicher verzehren zwölf Millionen Ostereier.

Die Produktion, das Färben und Verpacken von Ostereiern läuft in Oberösterreich seit Wochen auf Hochtouren. 12 Millionen Eier werden in unserem Bundesland rund um Ostern verzehrt. Die meisten werden schon gekocht und gefärbt gekauft. In Familien mit Kindern ist das Selberfärben aber nach wie vor eine beliebte Tradition.
Das gekochte Ei hat jedoch in Form von Salat- oder Jauseneiern ganzjährig Saison. Insgesamt liegt in Österreich der Pro-Kopf-Verbrauch an Eiern bei 235 Stück, wobei es einen Selbstversorgungsgrad von 86 Prozent gibt.
In Oberösterreich wurden mit Ende des Vorjahres 1.081.616 Legehennen gehalten, davon 156.270 (14,5 %) in Biohaltung. 28 Prozent der Hennen leben in Freilandhaltung, 55 Prozent in Bodenhaltung, drei Prozent sind noch in Käfige gezwängt.
Etwa 15 Prozent des heimischen Eierbedarfes wird importiert. Meist aus der Käfighaltung. Das entspricht einer Menge von etwa 380 Millionen Import-Eiern pro Jahr. Österreichs Bauern wären zwar in der Lage, diese Menge zu produzieren, doch die Käufer würden die geringfügig billigeren ausländischen Käfigeier den heimischen Eiern aus tierfreundlichen Haltungsformen vorziehen, erklärt man in der Landwirtschaftskammer: „Eier aus der EU-rechtlich noch erlaubten Form der Käfighaltung drängen auf den österreichischen Markt und setzen unsere Eierproduzenten einem ruinösen Preiskampf aus", weshalb man einen  Ausbau des Legehennenbestandes nicht empfehle.