20. August 2018

AKTUELLES

Rebhuhn und Hase im Überlebenskampf


Oberösterreichs 19.100 Mitglieder zählende Jägerschaft schlägt Alarm: Viele Wildtiere sind vom Aussterben bedroht. Nicht nur Rebhuhn und Feldhase (Bild oben), sondern auch Kiebitz, Fasan und Feldlerche befinden sich im Überlebenskampf. Waren diese Tiere bisher häufig in Wiesen, Feldern und Feldgehölzen anzutreffen, so reduzieren sich die Bestände erheblich.
„Der Rückgang unseres Niederwildes ist mehr als offensichtlich und nicht mehr zu ignorieren“, bringt es Volkmar Angermeier, Landesjägermeister-Stellvertreter und Bezirksjägermeister in Eferding, auf den Punkt. Er fordert im Namen der Jägerschaft, gemeinsam dem Artenschwund in den Felder- und Wiesenrevieren entgegenzuwirken.
Der Rückgang der Populationen beim Niederwild ist auch für die nicht jagende Bevölkerung am Beispiel der Hasen einfach zu beobachten. Volkmar Angermeier: „Sehen wir die Hasen untertags in der Natur, geht es ihnen gut. Wir können von einer größeren Population ausgehen. Erblickt man sie eher nur in der Dämmerung, müssen wir uns Sorgen machen. Bei 20 bis 30 Hasen pro 100 Hektar ist vermehrte Tagesaktivität vorhanden. In manchen Regionen liegt die Feldhasendichte jedoch nur noch bei einigen wenigen Hasen.“