21. Oktober 2018

AKTUELLES

OÖ-Zivilschutz schlägt Alarm:

Wir sind auf Krisen kaum vorbereitet

Oberösterreichs Zivilschutzverband schlägt Alarm: Die Landsleute haben offenbar wenig Angst vor Katastrophen und sind daher für den Krisenfall schlecht vorbereitet. Das ergab eine Spectra-Meinungsumfrage zum Thema „Licht aus. Land unter.“

„Nur 15 % der Österreicher haben sich schon genauer mit dem Thema Krisen und Verhalten in Krisenzeiten beschäftigt. Mehr als jeder Zweite  hat sich wenig oder gar nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Bei den unter 30-Jährigen beträgt der Anteil sogar    65 %“, fasst Spectra-Geschäftsführer DI Peter Bruckmüller Umfrage-Ergebnisse zur Krisenvorsorge zusammen.
Als Top-3-Krisen nennen die Österreicher gemessen am Risiko, dass dieses Ereignis eintreten kann, das Hochwasser (48 %), Gewitter mit großer Zerstörungskraft (47 %) und Murenabgänge/Erdrutsche/Lawinen in besiedeltem Gebiet (43 %).
Glauben 22 % der Befragten, dass die Möglichkeit für einen atomaren Zwischenfall sehr bzw. hoch ist, so schätzen nur 10 % die Wahrscheinlichkeit für einen großflächigen Stromausfall (Blackout) als sehr hoch bzw. hoch ein. Wie lange die Versorgung mit Leitungswasser bei einem Stromausfall durch Notmaßnahmen aufrechterhalten werden kann, schätzen nur 10 % der Landsleute richtig ein, nämlich einen Tag lang.
Der OÖ-Zivilschutzverband empfiehlt als Vorsorge  Wasser, Lebensmittel, Notfallradio und Notkochstelle  bereit zu haben: „Jeder Bürger soll eine Woche autark leben können, das ist unser Ziel.“