15. November 2018

AKTUELLES

Neun Immobilien in der Innenstadt konnte bereits Leben eingehaucht werden

Enns: Konzept gegen leere Häuser


TSE-Geschäftsführer Max Homolka (2. v. l.) nahm im Stift Göttweig die Auszeichnung für das Ennser Projekt entgegen.

Seit langem kämpft die Stadt Enns gegen leerstehende Häuser in der schönen Innenstadt. Nun scheint man ein Erfolgskonzept entwickelt zu haben. Die Lösung heißt: „Zeitgeist - Pop Up Stores“.
Dieses Konzept sieht die kurzfristige, oft nur wenige Tage dauernde Vermietung der Geschäftsflächen zur Vorstellung von Geschäftsideen vor. Davon profitieren alle Seiten. Die Vermieter lukrieren Einnahmen, die Mieter können sich ohne große Investitionen präsentieren, es kommt Leben in die Altstadt und vielleicht ergeben sich auch längerfristige Mietverhältnisse.
Innerhalb von zwei Jahren wurde auf diese Weise schon neun Leerbestandsimmobilien Leben eingehaucht. „Es gab bisher zwölf Kurzzeit- und sechs Long-Term-Nutzungen,“ sagt Max Homolka, Geschäftsführer der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH Enns (TSE).
Das Ennser Pop Up Store-Modell wurde vom „Netzwerk Zukunftsraum Land“ österreichweit als eines von sechs Siegerprojekten ausgewählt und belegte bei einer Publikumsabstimmung sogar den 2. Platz. „Derzeit interessieren sich sieben Destinationen in ganz Österreich fü̈r die Übernahme des Projektes.“ freuen sich Bürgermeister Franz Stefan Karlinger und Max Homolka.