21. September 2019

AKTUELLES

Wagenburgen am Linzer Lido sorgten für Ärger

„Frechheit!“ „Zumutung!“ Das sind noch die harmloseren Ausdrücke, die man wochenlang rund um den Linzer Pichlingersee zu hören bekam. Das beliebte Naherholungsgebiet wurde heuer von so vielen Roma und Sinti illegal in Beschlag genommen wie noch nie zuvor.


Die Roma und Sinti kamen mit ihren Wohnwagengespannen aus halb Europa und errichteten in den Ufer- und Parkplatzzonen des Linzer Lido große Wagenburgen (Bild), obwohl rund um den See das Campieren verboten ist. Trotz einer Flut von Beschwerden schritten die Linz AG als Verwalter des Seeareals, der Magistrat und die Polizei kaum ein.
Der illegale Aufenthalt der Großfamilien ärgerte die vielen Badegäste und jene Touristen, die am öffentlichen Campingplatz Station machen, dort Gebühren bezahlen und in ihrer Ruhe gestört wurden.
Mit dem massiven Roma-Andrang einher gingen: Müllberge, reihenweise demolierte Holzabgrenzungen, völlig verschmutzte und demolierte öffentliche Toiletten sowie Grünanlagen, die zu Fäkalienwiesen verkommen sind.