25. September 2020

AKTUELLES

In Krisenmonaten rückten 30.000 Einsatzkräfte aus

Feuerwehren kennen keine Corona-Ruhe


In den Krisenmonaten März und April ist das Gesellschafts- und Geschäftsleben weitgehend zum Stillstand gegkommen, doch Oberösterreichs Freiwillige Feuerwehren kennen keine Corona-Ruhe: Knapp 30.000 Einsatzkräfte mussten in den vergangenen zwei Monaten ausrücken und leisteten dabei insgesamt 63.500 Einsatzstunden. Etwa elf Prozent davon entfielen auf Assistenzleistungen  zur Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen.
Viele Betriebe arbeiten nicht oder auf Sparflamme, das Verkehrsaufkommen hat sich drastisch reduziert, doch die Arbeit für die Feuerwehren ist nicht weniger geworden. Wegen Bränden waren im März und April 12.800 Feuerwehrmitglieder bislang mehr als 23.700 Stunden im Einsatz.
Alleine bei landwirtschaftlichen Objekten verzeichneten die Feuerwehren in diesem Zeitraum insgesamt 96 Brandeinsätze.  Einen negativen Spitzenwert bilden die 64 Wald- und Flurbrände, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2019 um die Hälfte zugenommen haben.
„Einsätze gestalten sich in Zeiten wie diesen besonders schwierig, da neben den üblichen Sicherheitsmaßnahmen auch hier die Covid-Regeln eingehalten werden müssen“ so Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer.
6.914 Einsätze mit 25.278 Arbeitsstunden dienten seit Anfang März der Hilfe im Gesundheitswesen, zum Beispiel bei den Corona-Test-Drive-In-Stationen. „Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz,“ so Sicherheitslandesrat Wolfgang Klinger.