24. November 2020

AKTUELLES

Private und Gut Aiderbichl nahmen die Tiere auf

1.500 Biohühner wurden vor dem Schlachthof gerettet


Von einem Biohof im Innviertel sind mehr als 1.500 Freilandhühner freigegeben worden, nachdem sie nach 18 Monaten nicht mehr die entsprechende Legeleistung erbracht hatten. Eine Tierschützerin schlug Alarm, und die Tierretter vom Gut Aiderbichl Henndorf starteten einen Aufruf, dass Tierfreunde die Hühner aufnehmen und versorgen können.
Tatsächlich konnte jetzt der Großteil der Tiere an private Plätze vermittelt werden, weitere 200 Tiere fanden auf Gut Aiderbichl Henndorf und Gut Aiderbichl Kärnten ein neues Zuhause. Die Tierretter von Gut Aiderbichl waren erschüttert, wie schlecht der Zustand einiger Biohühner war, die heutzutage wie Wegwerfprodukte behandelt werden. „Diese Denkweise widerstrebt unserer Tierschutz-Grundeinstellung in jeder Hinsicht. Leider ist es fast schon normal, dass Biohühner nach 18 Monaten zum Schlachter kommen, da ihre Legeleistung nicht mehr ausreichend rentabel ist,“ so Gut Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber.