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Halloween 2026: Vorläufig 16 Festnahmen, 509 Anzeigen in Wien

Hallo-Zeitung.at Redaktion
aktualisiert: 1. November 2026 17:57
Halloween 2026 Vorläufig 16 Festnahmen, 509 Anzeigen in Wien
Halloween 2026 Vorläufig 16 Festnahmen, 509 Anzeigen in Wien Symbolbild

Veröffentlicht von: Hallo-Redaktion (geprüft und freigegeben)

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz vorbereitet und geschrieben. Die Hallo-Zeitung-Redaktion hat den Text und die verwendeten Quellen vor der Veröffentlichung auf Fakten, Logik und Qualität geprüft.

Viele Hundert zusätzliche Polizeikräfte waren österreichweit im Einsatz. Größere Einsätze gab es unter anderem in Wien und Salzburg.

Die Polizei hat eine vorläufige Bilanz der Halloween-Nacht 2026 veröffentlicht. In Österreich wurden demnach 16 Personen festgenommen, mehrere hundert Anzeigen erstattet und Hunderte Kilogramm Pyrotechnik sichergestellt. Besonders umfangreich fiel die Bilanz in Wien aus: In der Bundeshauptstadt verzeichnete die Polizei zehn vorläufige Festnahmen und insgesamt 509 Anzeigen. Auch im Bereich des Hanuschplatzes in Salzburg war ein größerer Einsatz notwendig.

Viele Hundert zusätzliche Polizeikräfte im Einsatz

Nach Angaben des Bundesministeriums für Inneres waren in der Nacht auf den 1. November österreichweit viele Hundert Polizistinnen und Polizisten zusätzlich zum Regeldienst eingesetzt. Bei entsprechenden Verdachtslagen nahm die Polizei mehrere Tausend Identitätsfeststellungen vor.

Das Innenministerium meldete mehrere hundert Anzeigen im Zusammenhang mit missbräuchlich verwendeter Pyrotechnik und strafrechtlich relevanten Delikten. Dazu kamen mehrere hundert Organstrafmandate. Bundesweit stellten die Einsatzkräfte Hunderte Kilogramm pyrotechnischer Gegenstände sicher.

Insgesamt wurden in Österreich 16 Festnahmen verzeichnet. Zwei davon standen laut Innenministerium im Zusammenhang mit dem Verdacht der Brandstiftung oder schweren Sachbeschädigung an Polizeifahrzeugen in Wien. Verletzte Polizistinnen oder Polizisten wurden dem Ministerium nicht gemeldet.

Wien meldet zehn vorläufige Festnahmen

Im Wiener Stadtgebiet waren mehrere Hundert uniformierte und zivile Polizeikräfte im Einsatz. Die Landespolizeidirektion Wien weist zehn vorläufige Festnahmen aus. Acht Tatverdächtige wurden wegen Widerstandshandlungen beziehungsweise wegen des Verdachts der Sachbeschädigung festgenommen. Zwei weitere Personen wurden aufgrund verwaltungsstrafrechtlicher Bestimmungen vorübergehend festgenommen.

Ein Schwerpunkt der Ermittlungen liegt auf einem Vorfall in Wien-Meidling. Dort wurde ein abgestelltes Polizeifahrzeug mit einer brennbaren Flüssigkeit beschädigt. Im Zusammenhang mit dem Vorfall hielt die Polizei einen 16-Jährigen und einen 19-Jährigen an und nahm beide vorläufig fest. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden sie anschließend auf freiem Fuß angezeigt. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Insgesamt registrierte die Wiener Polizei 509 Anzeigen. Ausdrücklich ausgewiesen wurden 28 Anzeigen wegen des Verdachts strafrechtlich relevanter Handlungen und 391 Anzeigen wegen Verwaltungsübertretungen. Diese beiden Gruppen umfassen zusammen 419 Anzeigen. Die übrigen 90 Anzeigen wurden in der veröffentlichten Bilanz nicht näher aufgeschlüsselt. Zusätzlich stellte die Polizei 107 pyrotechnische Gegenstände vorläufig sicher.

Anzeigen und Festnahmen sind nicht gleichzusetzen

Die Zahlen beschreiben unterschiedliche polizeiliche Maßnahmen. Eine Anzeige hält einen vermuteten Verstoß fest, während eine vorläufige Festnahme mit einem zeitlich begrenzten Freiheitsentzug verbunden ist. Eine Anzeige bedeutet weder eine Anklage noch eine Verurteilung. Über den weiteren Verlauf strafrechtlicher Verfahren entscheiden Staatsanwaltschaften und Gerichte auf Grundlage der Ermittlungen.

Bereich zwischen Hanuschplatz und Staatsbrücke gesperrt

In der Salzburger Innenstadt kam es rund um den Hanuschplatz zu einem größeren Polizeieinsatz. Dort hatten sich Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen versammelt. Nachdem pyrotechnische Knallkörper abgefeuert worden waren, sperrte die Polizei den Bereich zwischen Hanuschplatz und Staatsbrücke für rund eineinhalb Stunden.

Mehrere junge Personen wurden kontrolliert, gegen einzelne wurden Anzeigen erstattet. Bei den Bölleraktionen wurde niemand verletzt. Die Sperre betraf damit einen begrenzten Teil der Innenstadt und nicht das gesamte Stadtzentrum.

Pyrotechnik prägte die Einsatzbilanz

Die bundesweit sichergestellten Hunderte Kilogramm Pyrotechnik sowie die 107 in Wien vorläufig sichergestellten Gegenstände verdeutlichen den Stellenwert pyrotechnischer Vorfälle in der Halloween-Bilanz. Die Angaben beziehen sich allerdings auf unterschiedliche Einheiten: Während das Innenministerium die bundesweite Menge in Kilogramm nannte, wies die Wiener Polizei die Zahl einzelner Gegenstände aus. Ein direkter Vergleich ist daher nicht möglich.

Die Bilanz kann sich durch weitere Ermittlungen und die nachträgliche Zuordnung einzelner Vorfälle noch verändern. Offen bleibt insbesondere die strafrechtliche Beurteilung der Beschädigung des Polizeifahrzeugs in Wien-Meidling sowie weiterer mutmaßlicher Sachbeschädigungen und Widerstandshandlungen.

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