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Fußball

Austria Wien stellt Stephan Helm frei – Maximilian Uhlig übernimmt interimistisch

Hallo-Zeitung.at Redaktion
aktualisiert: 26. Oktober 2026 20:33
Austria Wien stellt Stephan Helm frei – Maximilian Uhlig übernimmt interimistisch
Austria Wien stellt Stephan Helm frei – Maximilian Uhlig übernimmt interimistisch Symbolbild

Veröffentlicht von: Hallo-Redaktion (geprüft und freigegeben)

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz vorbereitet und geschrieben. Die Hallo-Zeitung-Redaktion hat den Text und die verwendeten Quellen vor der Veröffentlichung auf Fakten, Logik und Qualität geprüft.

Nach nur sieben Punkten aus zehn Bundesliga-Runden reagieren die Veilchen. Der bisherige Trainer der Young Violets betreut die Kampfmannschaft vorerst bis Jahresende.

Austria Wien hat Cheftrainer Stephan Helm und Kotrainer Christian Wegleitner mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der Wiener Bundesligist reagiert damit auf den schwachen Start in die Saison 2026/27. Nach zehn Runden liegt die Austria mit sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Maximilian Uhlig übernimmt die Kampfmannschaft interimistisch bis zum Jahresende und soll bereits am Dienstag im ÖFB-Cup gegen den TSV Hartberg auf der Trainerbank sitzen.

Der Verein gab die Entscheidung am Samstagabend nach einer Krisensitzung bekannt. Am Montag, dem 26. Oktober, wollen Sportvorstand Tomas Zorn und Uhlig bei einer für 13 Uhr angekündigten Pressekonferenz über den Wechsel informieren.

Drei Niederlagen in Folge verschärften die Krise

Sportlich war die Austria zuletzt immer stärker unter Druck geraten. Aus den ersten zehn Bundesligaspielen holten die Wiener lediglich zwei Siege und insgesamt sieben Punkte. Zuletzt blieb die Mannschaft vier Ligapartien in Folge ohne Erfolg und verlor drei davon.

Den unmittelbaren Anlass für die personelle Konsequenz bildete die 1:2-Niederlage beim SCR Altach. Die Austria hatte dabei zunächst mit 1:0 geführt, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Nach dem zehnten Spieltag stand der Klub auf Rang elf der Bundesliga.

Die Freistellung betrifft neben Helm auch seinen Kotrainer Wegleitner. Über weitere Veränderungen im Betreuerstab machte der Verein zunächst keine näheren Angaben. Für die sportliche Leitung beginnt damit nicht nur die Suche nach einer Stabilisierung der Mannschaft, sondern auch die Entscheidung über eine längerfristige Besetzung des Trainerpostens.

Vertrag mit Helm war erst im April verlängert worden

Die Trennung ist auch deshalb bemerkenswert, weil Austria Wien den Vertrag mit Stephan Helm erst am 10. April 2026 vorzeitig bis 2028 verlängert hatte. Sein ursprünglicher Vertrag wäre im Sommer 2026 ausgelaufen. Damals verlängerte der Klub auch die Vereinbarungen mit den Kotrainern Christian Wegleitner und Christoph Glatzer.

Helm hatte die Kampfmannschaft im Sommer 2024 übernommen. Nun endet seine sportliche Verantwortung rund zweieinhalb Jahre später vorzeitig. Zu den vertraglichen und finanziellen Folgen der Freistellung wurden keine Angaben veröffentlicht.

Uhlig kommt von den Young Violets

Mit Maximilian Uhlig setzt Austria Wien vorerst auf eine interne Lösung. Er trainierte bislang die Young Violets, die zweite Mannschaft des Vereins. Diese lag nach zehn Runden der 2. Liga auf dem dritten Tabellenplatz.

Uhlig kennt damit Spieler, Strukturen und sportliche Abläufe innerhalb des Klubs. Seine Bestellung ist dennoch ausdrücklich befristet: Nach den Angaben der Austria soll er die Kampfmannschaft bis zum Ende des Jahres 2026 betreuen. Ob daraus eine dauerhafte Lösung werden kann oder der Verein parallel einen neuen Cheftrainer sucht, ist bislang nicht geklärt.

Für die Young Violets muss der Klub ebenfalls eine neue Betreuungslösung organisieren. Details dazu lagen zunächst nicht vor.

Debüt im Cup gegen Hartberg

Viel Vorbereitungszeit bleibt dem Interimstrainer nicht. Bereits am Dienstag, dem 27. Oktober, empfängt Austria Wien den TSV Hartberg im Achtelfinale des ÖFB-Cups. Die Partie in Wien beginnt um 18 Uhr. Laut Österreichischem Fußball-Bund wird das Spiel im Rahmen einer Konferenz in ORF 1 sowie als Einzelspiel auf ÖFB TV übertragen.

Das Cupspiel ist für die Austria sportlich besonders wichtig, weil in einem K.-o.-Bewerb keine längere Eingewöhnungsphase möglich ist. Uhlig muss die Mannschaft innerhalb weniger Trainingseinheiten auf Hartberg einstellen. Danach wartet in der Bundesliga das Wiener Derby gegen Rapid, womit der neue Trainer unmittelbar vor zwei bedeutenden Aufgaben steht.

Austria braucht rasch Punkte und Stabilität

Die Tabellenlage erhöht den Druck unabhängig vom Trainerwechsel. Mit sieben Punkten aus zehn Runden befindet sich die Austria im unteren Bereich der Bundesliga und benötigt eine deutliche Steigerung, um den Anschluss an die davor liegenden Klubs herzustellen.

Ob der Wechsel kurzfristig Wirkung zeigt, lässt sich vor dem ersten Spiel unter Uhlig nicht beurteilen. Klar ist jedoch: Bis Jahresende erhält der bisherige Coach der Young Violets die Verantwortung, die Kampfmannschaft sportlich zu stabilisieren. Eine erste belastbare Standortbestimmung folgt bereits im Cup-Heimspiel gegen Hartberg.

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