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Gesundheit

Erste 200.000 Influvac-Dosen werden in Österreich verteilt

Hallo-Zeitung.at Redaktion
aktualisiert: 26. Oktober 2026 20:25
Erste 200.000 Influvac-Dosen werden in Österreich verteilt
Erste 200.000 Influvac-Dosen werden in Österreich verteilt Symbolbild

Veröffentlicht von: Hallo-Redaktion (geprüft und freigegeben)

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz vorbereitet und geschrieben. Die Hallo-Zeitung-Redaktion hat den Text und die verwendeten Quellen vor der Veröffentlichung auf Fakten, Logik und Qualität geprüft.

Nach wochenlangen Lieferverzögerungen soll die Belieferung bestellender Impfstellen am 27. Oktober beginnen. Weitere Dosen sind bereits im Land, regional wirken Terminabsagen jedoch nach.

Nach Engpässen beim Grippeimpfstoff Influvac Tri beginnt in Österreich die Verteilung der ersten 200.000 Dosen. Laut Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig sind weitere rund 467.000 Dosen bereits im Land und befinden sich in den letzten Freigabeschritten. Die Auslieferung an Ordinationen und andere Impfstellen entsprechend den Bestellungen im e-Impfshop soll am Dienstag, 27. Oktober 2026, starten. Betroffen sind Menschen, die im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms gegen Influenza geimpft werden wollen, sowie Arztpraxen und kommunale Impfaktionen.

Die nun verfügbaren Mengen sollen die seit Wochen angespannte Versorgung entlasten. Die Folgen der Verzögerung sind damit aber nicht überall sofort behoben: Bereits verschobene oder abgesagte Termine müssen von den jeweiligen Impfstellen neu organisiert werden. In Oberösterreich wurden wegen des fehlenden Impfstoffs unter anderem kommunale Aktionen abgesagt.

Weitere Lieferungen für Anfang November angekündigt

Die ersten 200.000 Dosen befinden sich bereits in der Verteilungskette. Ab 27. Oktober soll die konkrete Belieferung jener Stellen beginnen, die ihre Mengen über den e-Impfshop bestellt haben. Die rund 467.000 weiteren Dosen im Land können erst nach Abschluss der erforderlichen Freigabeschritte ausgeliefert werden.

Zusätzliche Mengen sind für Anfang November angekündigt. Insgesamt sollen voraussichtlich bis zu 868.000 Dosen Influvac Tri bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine angekündigte Gesamtmenge; wann der Impfstoff an einer einzelnen Ordination oder öffentlichen Impfstelle tatsächlich verfügbar ist, hängt von Bestellung, Freigabe und Zustellung ab.

Der Hersteller Viatris hatte nach Informationen des Gesundheitsministeriums eine verspätete Lieferung nach Österreich angekündigt. Dadurch konnten im Oktober nicht alle Impfstellen wie vorgesehen beliefert werden. Noch am 21. Oktober berichtete die Ärztekammer für Niederösterreich, dass Influvac Tri in Ordinationen fehle und zu diesem Zeitpunkt kein konkreter Auslieferungstermin festgestanden sei.

Andere Grippeimpfstoffe waren verfügbar

Die Lieferprobleme betrafen Influvac Tri, nicht jedoch sämtliche Impfstoffe des öffentlichen Influenza-Impfprogramms. Für bestimmte Alters- und Personengruppen standen andere Präparate zur Verfügung:

  • Fluenz: Der als Nasenspray verabreichte Impfstoff war für Kinder und Jugendliche von zwei bis unter 18 Jahren verfügbar.
  • Fluad: Dieses Präparat stand für Personen ab 60 Jahren zur Verfügung.
  • Flucelvax: Für besonders zu schützende Gruppen wurden 100.000 Dosen gesichert. Dazu zählen nach Angaben der Ärztekammer unter anderem Kleinkinder im Alter von sechs bis 24 Monaten und Schwangere.

Welcher Impfstoff an einer konkreten Stelle vorhanden ist und für wen er vorgesehen ist, kann daher unterschiedlich sein. Die Ärztekammer für Niederösterreich empfahl angesichts der Lieferlage, die Verfügbarkeit vor einem vereinbarten Impftermin direkt bei der jeweiligen Ordination zu erfragen.

Abgesagte Impfaktionen werden nicht automatisch nachgeholt

Regional haben die Verzögerungen bereits organisatorische Folgen verursacht. Die Marktgemeinde Tragwein in Oberösterreich sagte ihre für 2026 geplanten Influenza-Impfaktionen wegen erheblicher Lieferverzögerungen bei Influvac Tri ab. Ob und wann solche kommunalen Termine nachgeholt werden, entscheiden die jeweiligen Veranstalter abhängig von der verfügbaren Impfstoffmenge und ihren organisatorischen Möglichkeiten.

Die Ankunft neuer Dosen bedeutet deshalb nicht, dass abgesagte Termine automatisch wieder gelten. Betroffene sollten sich an jene Ordination, Gemeinde oder öffentliche Impfstelle wenden, bei der die Impfung geplant war. Maßgeblich sind die dort kommunizierten Ersatztermine und die tatsächlich eingetroffenen Präparate.

Versorgung dürfte sich schrittweise stabilisieren

Mit den ersten 200.000 Dosen und den bereits in Österreich befindlichen weiteren Lieferungen verbessert sich die Ausgangslage gegenüber der ersten Oktoberhälfte deutlich. Die Entspannung erfolgt jedoch schrittweise: Zunächst müssen Freigaben abgeschlossen, Bestellungen zugeordnet und die Impfstellen beliefert werden. Für einzelne Regionen oder Ordinationen kann es daher weiterhin zu Wartezeiten kommen.

Entscheidend für die kommenden Tage ist, wie rasch die angekündigten Mengen bei den bestellenden Stellen eintreffen. Eine verlässliche Auskunft über konkrete Impftermine können daher weiterhin nur die jeweilige Ordination oder öffentliche Impfstelle geben.

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