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Österreich bezwingt Kosovo vor 47.000 Menschen in Wien und hält nach zwei Spielen bei sechs Punkten. Auch im Fernsehen stieß die Partie auf großes Interesse.
Österreichs Fußballnationalteam ist mit zwei Siegen in die Nations League 2026/27 gestartet. Nach dem 3:1 gegen Israel gewann die ÖFB-Auswahl am 27. September auch gegen Kosovo mit 3:1. Vor 47.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Wiener Ernst-Happel-Stadion legte Österreich mit einer 2:0-Führung zur Pause den Grundstein für den Erfolg. Damit hält das Team in der Gruppe B3 nach zwei Partien bei sechs Punkten.
Der erfolgreiche Beginn ist für den weiteren Verlauf der Gruppenphase von Bedeutung. Die Ligaphase läuft noch bis 17. November 2026, weshalb die ersten beiden Ergebnisse zwar eine gute Ausgangslage schaffen, aber noch keine Entscheidung bringen. Für zusätzliche österreichweite Aufmerksamkeit sorgte die hohe Reichweite der Übertragung: In der Spitze sahen laut Angaben des ORF mehr als eine Million Menschen die zweite Hälfte.
Affengruber und Adamu treffen vor der Pause
Österreich ging in der 23. Minute durch David Affengruber in Führung. Junior Adamu erhöhte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 2:0. Damit nahm die ÖFB-Auswahl einen klaren Vorsprung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel baute Carney Chukwuemeka die Führung in der 61. Minute auf 3:0 aus. Kosovo kam in der 83. Minute durch einen von Edon Zhegrova verwandelten Elfmeter noch zum Anschlusstreffer. Am österreichischen 3:1-Erfolg änderte das nichts mehr.
Wie bereits beim Auftakt gegen Israel erzielte Österreich damit drei Tore. Das erste Gruppenspiel am 24. September hatte ebenfalls mit einem 3:1-Sieg geendet. Nach zwei Spieltagen stehen somit sechs Punkte und insgesamt sechs erzielte Treffer zu Buche.
Sechs Punkte als Basis für die weitere Gruppenphase
Die beiden Auftaktsiege verschaffen Österreich eine günstige Position für die kommenden Aufgaben in der Nations-League-Gruppe B3. Eine abschließende Bewertung ist zu diesem frühen Zeitpunkt allerdings nicht möglich: Die Ligaphase begann erst am 24. September und endet Mitte November.
Für das ÖFB-Team zählt deshalb nicht nur die Punkteausbeute, sondern auch die Konstanz über die weiteren Partien. Der Start zeigt, dass die Mannschaft in beiden bisherigen Spielen ausreichend Chancen in Tore ummünzen konnte. Aussagen über den endgültigen Ausgang der Gruppe lassen sich daraus noch nicht ableiten.
Sportlich auffällig ist die Verteilung der Treffer gegen Kosovo auf drei verschiedene Spieler. Affengruber, Adamu und Chukwuemeka trugen sich in die Torschützenliste ein. Österreich musste zudem in beiden bisherigen Gruppenspielen jeweils einen Gegentreffer hinnehmen.
Mehr als eine Million Menschen in der Spitze
Das Spiel erreichte auch abseits des Stadions ein großes Publikum. Nach Angaben der ORF-Unternehmenskommunikation verfolgten die zweite Halbzeit in ORF 1 durchschnittlich 934.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Der ausgewiesene Marktanteil lag bei 39 Prozent. In der Spitze wurden 1,060 Millionen Menschen erreicht.
Bei den 12- bis 49-Jährigen gab der ORF für die zweite Hälfte einen Marktanteil von 53 Prozent an, bei den 12- bis 29-Jährigen waren es demnach 73 Prozent. Diese Werte stammen vom übertragenden Rundfunkunternehmen und beziehen sich auf die jeweilige Zielgruppe.
Für die ersten beiden Nations-League-Partien Österreichs zusammen wies der ORF einen weitesten Seherkreis von 2,6 Millionen Menschen aus. Diese Kennzahl ist nicht mit der durchschnittlichen Zuschauerzahl einer einzelnen Partie gleichzusetzen, verdeutlicht aber die breite Reichweite des Bewerbs in Österreich.
Heimspiel in Wien mit 47.000 Fans
Im Ernst-Happel-Stadion waren 47.000 Zuschauerinnen und Zuschauer dabei. Das Wiener Stadion bildete damit die Kulisse für Österreichs zweiten Erfolg binnen weniger Tage. Der frühe sportliche Rückenwind und die starke Publikumsresonanz erhöhen zugleich die Erwartungen an die nächsten Gruppenspiele.
Entscheidend bleibt, ob das ÖFB-Team die bisherige Punkteausbeute in der bis 17. November laufenden Ligaphase bestätigen kann. Die sechs Punkte aus den ersten beiden Partien sind eine belastbare Grundlage – über den Ausgang der Gruppe entscheiden jedoch erst die noch ausstehenden Begegnungen.

