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Depot schließt alle 24 Filialen in Österreich

Hallo-Zeitung.at Redaktion
aktualisiert: 28. Oktober 2026 12:28
Depot schließt alle 24 Filialen in Österreich
Depot schließt alle 24 Filialen in Österreich – neu KI Symbolbild

Veröffentlicht von: Hallo-Redaktion (geprüft und freigegeben)

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz vorbereitet und geschrieben. Die Hallo-Zeitung-Redaktion hat den Text und die verwendeten Quellen vor der Veröffentlichung auf Fakten, Logik und Qualität geprüft.

Die Einrichtungskette stellt ihr Österreich-Geschäft spätestens am 31. Jänner 2027 ein. Rund 140 Beschäftigte sind betroffen, ein Sozialplan ist nicht vorgesehen.

Die Einrichtungskette Depot zieht sich nach 17 Jahren vollständig aus Österreich zurück. Die Gries Deco Austria GmbH will alle 24 verbliebenen Filialen schließen und ihren Betrieb spätestens am 31. Jänner 2027 einstellen. Rund 140 Beschäftigte, hauptsächlich Frauen im Filialbereich, sind betroffen. Für Kundinnen und Kunden ist vor allem die Frist für bestehende Gutscheine relevant: Sie sollen laut Unternehmen bis 31. Jänner 2027 eingelöst werden können.

Reguläre Kündigungen für rund 140 Beschäftigte

Die Belegschaft wurde am 27. Oktober 2026 zu Mittag über die geplante Schließung informiert. Nach Angaben von Eigentümer Christian Gries sollen die Arbeitsverhältnisse unter Einhaltung der regulären Kündigungsfristen beendet werden. Bis Ende Jänner 2027 sollen die Beschäftigten weiterbeschäftigt und regulär bezahlt werden.

Ein Sozialplan ist nach Angaben des Unternehmens nicht vorgesehen. Ein solcher Plan könnte zusätzliche Unterstützungen enthalten, die über gesetzliche und kollektivvertragliche Ansprüche hinausgehen. Welche Ansprüche im Einzelfall bestehen, hängt unter anderem vom jeweiligen Arbeitsverhältnis, der Beschäftigungsdauer und den anzuwendenden Kündigungsbestimmungen ab.

Die österreichische Gesellschaft soll laut Gries geordnet abgewickelt werden. Nach den derzeitigen Unternehmensangaben ist dafür kein Insolvenzverfahren vorgesehen. Damit unterscheidet sich die angekündigte Betriebseinstellung von der Insolvenz, die Depot in Österreich bereits 2024 durchlaufen hatte.

Filialnetz seit der Insolvenz 2024 halbiert

Die damalige DEPOT Handels GmbH beantragte am 1. August 2024 beim Landesgericht Wiener Neustadt ein Konkursverfahren. Zu diesem Zeitpunkt betrieb das Unternehmen österreichweit 48 Filialen und einen Onlineshop. Nach Angaben des Gläubigerschutzverbandes KSV1870 waren 349 Beschäftigte und rund 110 Gläubiger betroffen. Die Passiva wurden bei der Antragstellung mit etwa 15,8 Millionen Euro zu Liquidationswerten angegeben.

Ein Teil des Geschäfts wurde danach mit einem deutlich kleineren Filialnetz weitergeführt. Mit der nun angekündigten Schließung endet auch der Betrieb der verbliebenen 24 Standorte. Eine Aufstellung konkreter Schließungstermine für die einzelnen Filialen wurde nicht bekannt gegeben. Fest steht nach den Unternehmensangaben, dass das Österreich-Geschäft spätestens am 31. Jänner 2027 vollständig eingestellt werden soll.

Unternehmen verweist auf Wettbewerb und gestiegene Kosten

Als Gründe für den Rückzug nennt Eigentümer Gries den intensiven Wettbewerb durch Diskonter und Onlinehändler sowie gestiegene Miet-, Lohn- und Frachtkosten. Dabei handelt es sich um die Darstellung des Unternehmens. Eine Aufschlüsselung, welchen Anteil die einzelnen Faktoren an der Entscheidung hatten, wurde nicht veröffentlicht.

Bereits im Zusammenhang mit der Insolvenz von 2024 hatte das Unternehmen Verzögerungen in den Lieferketten, höhere Transportkosten und erhebliche Preissteigerungen als Belastungen angeführt. Die Fortführung mit halbiertem Filialnetz brachte nach Einschätzung des Eigentümers keine ausreichende wirtschaftliche Perspektive.

Anbieter von Dekorationsartikeln und Wohnaccessoires konkurrieren sowohl mit Fachgeschäften und Möbelhäusern als auch mit Diskontern und internationalen Onlineplattformen. Unternehmen mit stationären Filialen tragen zugleich laufende Kosten für Mieten, Personal und Warenlogistik. Aus der Schließung von Depot lässt sich allerdings keine allgemeine Prognose für den gesamten österreichischen Einzelhandel ableiten.

Gutscheine sollen bis Ende Jänner gelten

Bestehende Depot-Gutscheine sollen nach Angaben des Unternehmens bis einschließlich 31. Jänner 2027 eingelöst werden können. Weitergehende Angaben dazu, wie die Einlösung während der Abwicklung organisiert wird, wurden nicht bekannt gegeben.

Für Gutscheininhaberinnen und Gutscheininhaber ist damit der 31. Jänner 2027 der maßgebliche Termin. Da keine konkreten Zeitpläne für die einzelnen Filialen vorliegen, bleibt offen, wie lange jeder der 24 Standorte tatsächlich geöffnet sein wird.

Rückzug beendet 17 Jahre Depot in Österreich

Mit der Betriebseinstellung gehen die rund 140 verbliebenen Arbeitsplätze bei Depot in Österreich verloren. Besonders betroffen sind Frauen, die nach Unternehmensangaben den überwiegenden Teil der Belegschaft ausmachen. Weil kein Sozialplan vorgesehen ist, kommt der Einhaltung der Kündigungsfristen sowie der Erfüllung der gesetzlichen und kollektivvertraglichen Ansprüche besondere Bedeutung zu.

Der Rückzug beendet eine Entwicklung, die von 48 Standorten und 349 Beschäftigten zum Zeitpunkt des Konkursantrags 2024 zu zuletzt 24 Filialen und rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte. Für die Belegschaft steht nun der Übergang in neue Beschäftigungsverhältnisse im Mittelpunkt; Kundinnen und Kunden mit offenen Gutscheinen müssen die angekündigte Frist bis Ende Jänner 2027 beachten.

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