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Die Polizei meldete vier Kliniktransporte, der Rettungseinsatzleiter sechs Leichtverletzte und fünf Spitalstransporte. Die Brandursache ist ungeklärt.
Bei einem Wohnungsbrand in Salzburg-Lehen ist am Abend des 24. Oktober 2026 eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus vollständig zerstört worden. Zur Zahl der Verletzten und der Spitalstransporte liegen unterschiedliche Angaben der beteiligten Einsatzorganisationen vor: Die Polizei berichtete von vier Kliniktransporten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung. Nach Angaben des Rettungseinsatzleiters wurden sechs Menschen leicht verletzt und fünf von ihnen ins Spital gebracht. Eine abschließend abgestimmte Einsatzbilanz lag zunächst nicht vor.
Feuerwehr verhinderte Übergreifen auf weitere Wohnungen
Der Brand brach nach Angaben der Landespolizeidirektion Salzburg in einer Wohnung des Mehrparteienhauses im Stadtteil Lehen aus. Die Feuerwehr verhinderte demnach, dass die Flammen auf weitere Wohnungen übergriffen. Die unmittelbar betroffene Wohnung wurde jedoch vollständig zerstört.
Die Polizei gab an, dass vier Personen wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur Kontrolle in das Universitätsklinikum Salzburg gebracht wurden. Ob sich dieser Verdacht bestätigte und wie sich der weitere Gesundheitszustand der Betroffenen entwickelte, teilte die Behörde nicht mit.
Davon abweichend wurden aus dem Rettungseinsatz sechs leicht verletzte Personen und fünf Spitalstransporte gemeldet. Weshalb sich die Zahlen der Polizei und des Rettungsdienstes unterscheiden, war vorerst nicht geklärt. Damit blieb zunächst offen, ob die Angaben auf unterschiedlichen Erfassungszeitpunkten oder anderen Abgrenzungen beruhten.
Kriminalreferat ermittelt zur Brandursache
Wie das Feuer entstand, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Laut Polizei machte der Bewohner der ausgebrannten Wohnung unterschiedliche Angaben zur möglichen Brandursache. Eine behördlich bestätigte Ursache lag zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht vor.
Auch eine Schadenshöhe wurde von der Polizei zunächst nicht bekannt gegeben. Das Kriminalreferat führt die Ermittlungen zur Entstehung des Brandes weiter. Die Brandursache und die endgültige Bilanz der Verletzten und Spitalstransporte waren zuletzt noch offen.
